Bramstedter SPD im Wahl-Endspurt bösartig

LauffIn ihrer vermutlich letzten Veröffentlichung vor der Wahl bezeichnen der SPD-Fraktionsvorsitzende Bodo Clausen und sein Pressesprecher Jan-Uwe Schadendorf den von der CDU gestellten 1. stv. Bürgermeister Burghard Müller als Verantwortlichen für einen im Nachhinein für die Stadt sehr kostspieligen Kassenkredit in Schweizer Währung.

Diese Darstellung ist persönlich ehrverletzend und von einer bösartigen Infamie, die eine für Bad Bramstedt neue Qualität hat. Bisher kamen die Bramstedter Parteien ohne derartige Entgleisungen aus.

Wie auch den beiden Herren der SPD bekannt sein dürfte, werden Entscheidungen für die Aufnahme von Kassenkrediten nicht ad hoc getroffen, sondern – zumindest in einer gut geführten Verwaltung – sorgfältig vorbereitet.

Es wäre daher Aufgabe des hauptamtlichen Bürgermeisters und des Kämmerers gewesen, die Politik rechtzeitig einzubinden. Stattdessen ist der Bürgermeister im entscheidenden Moment abwesend und überlässt seinem Stellvertreter den formalen Vollzug der von ihm und Kämmerer vorbereiteten Kreditaufnahme.

Diesen Stellvertreter nun als Verantwortlichen zu brandmarken, zeugt nicht nur von offensichtlich erheblichen Defiziten des SPD-Fraktionsvorsitzenden und seines Pressesprechers in Verwaltungsangelegenheiten, sondern vor allem auch von einer rücksichtslosen Bereitschaft zur Diffamierung bei der Durchsetzung politischer Ziele.

Christoph J. Lauff
(Pressesprecher)

 

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