CDU Bad Bramstedt stellt eigenen ergänzenden zukunftsorientierten Lösungsvorschlag für Gymnasium vor – Brachfläche gegenüber der Schule könnte Ideallösung ermöglichen

In Bad Bramstedt ist der geplante Umbau an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule ein vieldiskutiertes Thema. Am Dienstag, 26.06.2018, soll in der Stadtverordnetenversammlung erneut über das Thema beraten werden. „Die CDU Fraktion Bad Bramstedt setzt sich weiter dafür ein, dass die Verkehrssicherheit an der Schule kurzfristig erhöht wird. Ebenso stehen wir zu unserem Unterstützungsangebot und zur Mittelzusage für die Umgestaltung der Schulanlage im Rahmen der in der Haushaltsdebatte eingestellten Mittel“ betont der neue Fraktionsvorsitzende Stefan Brumm. „Gleichzeitig sehen wir in der Bevölkerung jedoch auch eine hohe Verunsicherung bezogen auf die dafür wirklich benötigten Mittel und eine zu hohe Belastung des Haushalts unserer Stadt.“

Um sowohl im ursprünglichen Kostenrahmen zu bleiben wie auch eine schnelle Realisierung zu ermöglichen, legt die CDU-Fraktion jetzt einen eigenen ergänzenden Gestaltungsentwurf vor. Der besondere Clou besteht darin einfach eine gegenüber dem jetzigen Schulgelände brachliegende und für Schüler- und Lehrerparkplätze ideal geeignete Fläche in das Konzept einzubeziehen (s. Skizze). Volker Wrage, Vorsitzender des Bauausschusses und Mitglied im Fraktionsvorstand erläutert hierzu: „Wir haben uns das Gelände und die bisherige Planung noch einmal genau angeschaut. Dann ist es geradezu zwingend die Brachfläche gegenüber der Buskehre und den jetzigen Parkplätzen in die Überlegungen einzubeziehen und mit der Planung nicht nur im engen Rahmen des jetzigen Schulareals zu verharren“.

Die CDU schlägt vor den jetzigen kombinierten PKW und Fahrradparkplatz rein für Fahrräder zu nutzen, dies löst das primäre Problem der Konflikte zwischen PKW´s und Fahrrädern. Ohne große Erdbewegungen könnte dieser reine Fahrradparkplatz unter weitgehendem Beibehalt der jetzigen Fläche schnell umgewandelt werden. Am Rande dieser Fläche, ohne Um- oder Neubau, bietet sich dann auch die Gelegenheit Parkplätze für Besucher und Gäste mit Handicap zu errichten, die über den bereits vorhandenen Zugang weiterhin barrierefrei zur Schule kommen. Die Lehrerparkplätze können ebenso wie jetzt bereits geplant auf dem Parkplatz an der Schule platziert werden und auch die Buskehre kann so bleiben. Dies ginge auch ohne eine große, lange Rampe und Erdarbeiten, bei denen man nie davor sicher ist, dass der Alt-Boden als belastet eingestuft wird und nicht genutzt werden kann.

Für die Schüler oder auch ergänzend für Lehrer soll dann von der Bundespolizei bzw. der BIMA angrenzend an die bereits der Stadt gehörende Fläche (für den Neubau zur Asylbewerberunterbringung) eine ca. 2.0000m2 große Brachfläche erworben werden und eine entsprechende Zufahrt vom Düsternhoop errichtet werden. Diese Fläche kann sogar noch für Feste oder andere Aktivitäten eine interessante Zusatzoption bieten. Diese Lösung ist ähnlich der bei der Auenlandschule und löst auf einfache Weise viele der bisherigen Probleme und ist vor allem sehr schnell umsetzbar, natürlich gilt noch der Vorbehalt, dass über den Flächenerwerb noch mit dem Bund verhandelt werden muss.

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