CDU: Kinder und Eltern warten auf weitere Krippenplätze

WeissBad Bramstedt – Die CDU-Fraktion hat in ihrer Fraktionssitzung erneut bekräftigt, mit dem Beschluss des Krippenbaus in der Altonaer Straße und dem Aus für das Haus der Sozialen Dienste auf dem richtigen Weg zu sein. „Jeder von uns bedauert den Verlust des historischen Hauses. Viele Jahre gingen von der Einrichtung  wertvolle soziale Initiativen für unser Gemeinwesen aus. Es gibt aber leider keine Alternative, auch wenn die FDP mit ihrer absurden Kampagne etwas anderes zu versprechen versucht.  Die Bausubstanz und die zeitgemäßen Standards für eine  Nutzung im bisherigen Stil sind schon lange nicht mehr gegeben.  Die schon jetzt von der FDP beklagte Verschuldung der Stadt , würde bei der Umsetzung des Bürgerbegehren eine nicht unerhebliche Steigerung erfahren.

„Wir brauchen die Krippe in der Altonaer Straße und wir brauchen sie bald und nicht irgendwann“, so Weiß. Mit Blick auf die Haltung der FDP appelliert der Christdemokrat: „Jede Verzögerung bedeutet, Familien, die sich auf uns verlassen, im Stich zu lassen“. Das angestrebte Bürgerbegehren sei das gute demokratische Recht der Bürger. „Ich fordere die FDP aber nachdrücklich auf, schnellstmöglich alle Fakten auf den Tisch zu legen“. Nach bisherigen Planungen würde eine Verzögerung nicht nur die Familien belasten, es bestehe auch die Gefahr, dass Fördermittel verloren gingen.  Die von der FDP geforderte neue Standortsuche wäre mit großen Mehrkosten verbunden: Die Stadt müsse erst ein geeignetes Grundstück finden und dann erwerben. Das alles gehe nicht zum Nulltarif  und wertvolle Zeit würde verloren gehen.

„Bei einem neuen Standort wäre das Haus der Sozialen Dienste aber überhaupt nicht gerettet“, erläutert Weiß. „Das Haus der Sozialen Dienste ist stark sanierungsbedürftig. Die derzeitigen Mieter können mit der jetzigen räumlichen Situation nicht zufrieden sein und sie sind es auch nicht. Woher die FDP das Geld für die Sanierung nehmen will, wird einfach verschwiegen.“ Auch zukünftig wären die jetzigen Nutzer mit einer Eigenbeteiligung schlichtweg überfordert. Stattdessen würden Nebelkerzen gezündet und pauschale Vorurteile gegenüber den anderen Fraktionen bedient. „So können wir nicht miteinander umgehen“, so Weiß. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren, wie die Liberalen ihre Pläne, die in jedem Fall mit großen Mehrkosten verbunden wären, finanzieren wollten.

„Die FDP sagt nur nein, nein, nein‘. Für eine Partei, die unsere Stadt gestalten will, ist das eindeutig zu wenig. Wir brauchen dringend weitere Krippenplätze und wir brauchen den Zusammenhalt in der Stadt. Dafür stehen wir als CDU“, so Weiß abschließend.

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