CDU mit Abstand stärkste Kraft, Annegret Mißfeldt wird erneut als Bürgervorsteherin nominiert

Die CDU Bad Bramstedt wird auch in den kommenden fünf Jahren die mit Abstand größte Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung stellen. Die CDU werde daher wieder Annegret Mißfeldt als Bürgervorsteherin nominieren, Burkhard Müller erneut als ersten stellvertretenden Bürgermeister.

„Wir als CDU danken allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. Es ist ein starkes Signal, dass wir in 10 der 12 Wahlkreise die Nase vorn haben und unser Ergebnis von 2008 halten konnten. Wir haben einen engagierten Wahlkampf mit einem tollen Team geführt und fühlen uns in der Arbeit der vergangenen fünf Jahre bestätigt“, sagt Werner Weiß, Fraktionsvorsitzender der CDU Bad Bramstedt. Leider hätten sich die Verluste der FDP nicht so positiv auf das Ergebnis der CDU ausgewirkt wie erhofft. „Wir werden in aller Ruhe die Zahlen analysieren und wo nötig gegensteuern“, so Weiß, „in einigen Wahlkreisen haben wir prozentual zum Teil deutlich zugelegt, in einigen nicht“. Die absoluten Zahlen im Wahlkreis 12 relativierten jedoch auch hier den Verlust. Volker Wrage hat 2008 108 Stimmen erhalten, 2013 91. Wie die SPD anhand dieser 17 Stimmen einen „Wandel in der Stadt“ erkenne, bleibe ihr Geheimnis.

Das gute Ergebnis für die CDU sei zugleich Auftrag, auch in Zukunft mit klaren Positionen im Bereich Finanzen, Bildung und Stadtentwicklung Kurs zu halten. „Ich freue mich auch deshalb über unser gutes Ergebnis, da uns in den Tagen vor der Wahl einige ungerechtfertigte Attacken der SPD stark irritiert haben. Ich bin aber überzeugt, dass wir nun wieder zu einem guten Miteinander kommen. Es ist klar, dass es im Wahlkampf etwas ruckelt“, betont Weiß.

Auch die Wahl für den Kreistag sei für die CDU sehr erfolgreich verlaufen: „Unsere beiden Kandidaten, Winfried Zylka und Christoph J. Lauff, sind mit einem starken Ergebnis gewählt. Sie werden Bad Bramstedt im Kreistag gut vertreten“, sagt Weiß.

„Die Wahlbeteiligung ist in großen Teilen beängstigend, alle Parteien müssen gemeinsam sehen, wie wir gegensteuern können. Ich rege an, dass wir uns in der Stadtverordnetenversammlung intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger auch während der nächsten fünf Jahre anhören und gemeinsam mit ihnen Entscheidungen treffen. Die Menschen müssen begreifen, dass die Kommunalpolitik wesentlich zur Zukunft der Stadt beiträgt“, analysiert Werner Weiß.

Die CDU werde nun mit allen anderen Fraktionen die zukünftige Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung und den Ausschüssen vorbereiten. Danach gehe es an die inhaltlichen Fragen für die kommenden fünf Jahre. „Wir freuen uns auf das Miteinander der Fraktionen im Sinne Bad Bramstedts. Nun kann es losgehen“, so Weiß abschließend.

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