Forderungen der CDU zum Verlauf der A20

In der letzten Sitzung des Planungsausschusses am Montag, den 08.02.2011 beantragte der Sprecher der CDU Fraktion Claus Bornhöft eine weitere Initiative zum geplanten Trassenverlauf der A 20 im Süden Bad Bramstedts. Neben den vielen Eingaben der Anwohner und der Stadtverwaltung sieht die CDU weiteren Handlungsbedarf. Er führte dazu noch einmal wie nachstehend aus:

Unser Hauptproblem ist allerdings die Planung für die A20 im Bereich Bad Bramstedt. Die Bundesautobahn A 20 soll über die AKN und über die Straße zwischen Bad Bramstedt und Lentföhrden hinweggeführt werden in einer Höhe von 7 m; die geräuschverursachenden Motoren liegen also in etwa 8 m Höhe über Niveau in einer Entfernung von 800 m zum Kurgebiet und 600 m zum Wohngebiet Bissenmoor. Dies ist inakzeptabel und unseres Erachtens auch nicht notwendig, denn

  • die A7 verläuft sowohl im Bereich Kaltenkirchen/Dodenhof wie auch im Bereich Großenaspe unter der AKN und unter den Straßen hindurch, wie fast auf der gesamten Strecke;
  • auch die A20 verläuft nach der Planung unter den Nebenstraßen hindurch, z.B. schon ab Weddelbrook in Richtung Westen und ab Schmalfeld in Richtung Osten;

Es ist völlig unverständlich, dass nur im Bereich von Bad Bramstedt, wo in nächster Nähe ein leistungsfähiges Kurgebiet und eine völlig neue Wohnsiedlung vorhanden sind, die Bundesautobahn so hoch herausgebaut werden soll.

Wir beantragen, dass Bürgermeister Kütbach mit den Fraktionsvorsitzenden und den Verwaltungschefs der Kurkliniken und den Sprechern der Bürgerinitiative Bissenmoor Gespräche mit den Verkehrsministern führt, damit es nicht dazu kommt, dass die Bürokraten im Planfeststellungsverfahren unsere berechtigten Einwendungen einfach abbügeln.

Der Antrag der CDU Fraktion Bad Bramstedt erhielt einmütige Zustimmung von allen Fraktionen des Planungs- und Umweltausschuß.

Nachdem die Kommunalpolitiker aus dem Bereich Ostholstein erfolgreich ein Gespräch bei Verkehrsminister Ramsauer erreicht haben, ist es der Wunsch des Planungs- und Umweltausschuß mit den Verkehrsministern Ramsauer wie auch mit Minister de Jager diesen Planungen Einhalt zu gebieten.

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