Wahlaufruf von CDU, SPD und Grünen: Ja zum Krippenbau!

Bad Bramstedt. Am 13. April entscheiden alle in einem Bürgerentscheid, ob in der Altonaer Straße für die Familien eine neue Krippe gebaut werden kann. Die drei großen Parteien der Rolandstadt rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, zur Wahl zu gehen und von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. DWeissie Fraktionsvorsitzenden Werner Weiß (CDU), Bodo Clausen (SPD) und Fritz Bredfeldt (Grüne): „Eine breite Beteiligung ist wichtig, damit das Ergebnis aussagekräftig ist und ein deutliches Signal gesendet wird, dass Bad Bramstedt kinder- und familienfreundlich ist.“

Die Baupläne sind schon seit Monaten bekannt. Familien- und finanzpolitisch sind sie das Beste für die Stadt. Denn, so die drei Kommunalpolitiker: „Zahlreiche Eltern warten dringend auf die Unterbringungsmöglichkeit für ihre Kinder. Sie haben darauf einen Rechtsanspruch, der erfüllt werden muss aber noch nicht erfüllt werden kann.“ Zudem wurden bereits alle staatlichen Zuschüsse genehmigt, die aber nur für dieses Bauvorhaben an diesem Ort gelten – der Bund erstattet nahezu die Hälfte der Baukosten. Der dafür notwendige Abriss des Hauses der sozialen Dienste fällt nicht leicht, da in den vergangenen Jahrzehnten viele gute Dinge in diesem Haus ihren Ursprung hatten. Die Bausubstanz ist aber so mangelhaft, dass sie sich nur mit enormem Aufwand auf den aktuellen Stand bringen und zu einer Kita umbauen ließe. Doch auch dann wäre das Gebäude für die dringend benötigten Krippengruppen noch zu zu klein. Die CDU, SPD und GRÜNE mit all den vielen Unterstützern brauchen Stimmen für Bad Bramstedt, das weit über seine Grenzen als familienfreundlich gilt. Diese wächst und ist eine junge, aufstrebende Stadt. So soll und muss es bleiben.

Viele fragen, in Bad Bramstedt sind schon einige Krippengruppen. Reicht das nicht? Nein, sagen die Zahlen der Stadt- und der Kreisverwaltung. Die aktuellen Berechnungen gehen von einem Bedarf von 164 Plätzen für Bramstedter Familien aus. Die Fertigstellung der neuen Krippe wird die Plätze auf 130 erhöhen – immer noch zu wenig, um auch dem Rechtsanspruch zu genügen. Derzeit müssen viele Familien auf einen Platz warten. Das darf keine dauerhafte Perspektive sein.

Ohne zügigen Baubeginn in der Altonaer Straße werden diese Familien mindestens ein weiteres Jahr auf Plätze warten müssen, da die Stadt dann erst einmal ein neues Grundstück kaufen und überplanen müsste. Das ist aus Sicht von CDU, SPD und Grünen weder finanziell vernünftig noch gegenüber den Familien zu rechtfertigen.

Am 13. April ist die Wahl, es wird allen Bürgern geraten hinzugehen. Sie allein haben es in der Hand.

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