CDU zunehmend irritiert hinsichtlich Besetzung des Schlüsselpostens „Büroleitung“

Die Diskussion um die Notwendigkeit eines büroleitenden Beamtens/-in beschäftigt die städtischen Gremien seit 2019. In 2019 wurde die Stelle von Frau Jeske, angeordnet als zentraler Informationsknoten über allen Abteilungsleitern,  zu ihrer persönlichen Entlastung eingefordert. Neben der Koordinationsfunktion sollte der Büroleiter/die Büroleiterin durch Fördermittelakquisition und Ersparnisse bei der Beauftragung externer Rechtsanwälte sich zu ca. 50% „selbst finanzieren“. Ausdrücklich wurde von Frau Jeske selbst ein Jurastudium als notwendige Qualifikation gesehen.

In der Zwischenzeit

  • hat sich die Bürgermeisterin mehr Bereiche selbst unterstellt, anstatt Kompetenzen zur persönlichen Entlastung zu delegieren (Bauhof und Wirtschaftsförderung).
  • stehen die Aufgaben „Fördermittelakquisition“ und „Bearbeitung komplexer juristischer Vorgänge“ mit keinem Wort mehr in der Ausschreibung, d.h. die vorher versprochene Kompensation entfällt, es wird nochmals teurer für die Stadt.
  • reicht der geforderte akademische Abschluss von Politik über Wirtschaft bis Medien. Er gleicht einem „Schrotschuss“, anstatt einer gezielten Suche
  • wurde aus der Besetzung einer zentralen, alle Ämter koordinierenden Stelle, ein Amtsleiter/-in für einen der Amtsbereiche in der Verwaltung
  • soll der Büroleiter auch als Medienreferent für die Bürgermeisterin arbeiten, was nie so in den Gremien beschlossen war.

Die CDU Bad Bramstedt sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung zunehmend bestätigt. Die Fraktion mag sich gar nicht vorstellen, wie wir jetzt dastehen würden, wenn wir an der höchstdotierten Beamtenposition mit der alten Ausschreibung und Forderung der Bürgermeisterin jemanden eingestellt hätten und jetzt ganz andere Tätigkeitsinhalte als wichtig angesehen werden. Aber zum Glück gibt es die CDU Bad Bramstedt, die damals eine Besetzung bereits kritisch gesehen hat und auch weiterhin die Festschreibung der Tätigkeitsinhalte und Bewerbungsvoraussetzungen nicht ohne Prüfung und Nachfragen begleiten wird.

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