Marode Straßen – CDU-Staatssekretär kommt nach Bad Bramstedt!

Strassenschaden_webDie CDU Bad Bramstedt fordert von Bund und Land bei der Sanierung nicht nur auf die Kosten zu achten. Bei einer Ortsbegehung haben sich die Mitglieder der CDU-Fraktion einen Überblick über den Zustand der Straßen im Stadtgebiet verschafft. Dabei sei deutlich geworden, dass auch von scheinbar grundsanierten Bereichen nur für die nächsten Jahre „Ruhe herrsche“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Werner Weiß. „Die oberflächliche Reparatur sieht nur einige Monate schön aus, dann brechen die Frostschäden wieder durch“, so Weiß weiter.

Die CDU-Fraktion kritisiert dabei die starke Kürzung durch die Landesregierung für den Straßenbau, die die vom Bund für die Verbesserung des Verkehrs in den Gemeinden bereit gestellten Gelder von über 30 auf etwa 12 Millionen Euro kürzen will. Doch auch die Kreisstraßen weisen gefährliche Schäden auf. Auch bei den städtischen Straßen mit Frostschäden darf nicht allzu lang eine Reparatur auf sich warten lassen.  Der schlechte Zustand der Straßen nach dem Frost zeige eindeutig, dass bei den Mitteln für den Straßenunterhalt unmöglich, wie von der Landesregierung geplant, gekürzt werden könne. „Es ist erschreckend, wie kurzfristig hier gedacht wird“, so CDU-Bauexperte Burkhard Reck.

„Gerade im Bereich Liethberg müssen wir darauf achten, dass eine grundlegende Sanierung auch für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben wird und nicht nach 5 Jahren wieder geflickt werden muss“, mahnte Reck.

Die CDU-Fraktion habe sich daher an den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Herrn Enak Ferlemann, gewandt. „Herr Ferlemann hat sein Kommen bis Mai zugesagt, um sich die Situation in Bad Bramstedt anzuschauen“, verdeutlicht Weiß. Die Situation für Bad Bramstedt sei nicht hoffnungslos, aber für die Verkehrsteilnehmer ärgerlich, manchmal sogar gefährlich. „Daher werden wir als CDU bei den anstehenden Straßenarbeiten sehr genau darauf achten, dass langfristig investiert wird. Das werden wir auch dem Staatssekretär auf den Weg geben“, so Reck abschließend.

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